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Themenschwerpunkt



Sterben - Tod - Trauer

Herbststimmung Foto: Maria Lanznaster

Nebel, Kälte, Wind, Regen, Bäume und Sträucher verlieren ihre Blätter: es ist November, der traurige Monat im Jahr.

Nicht nur ein Teil der Natur stirbt, auch der Mensch kommt nicht umhin, sich seiner Sterblichkeit bewusst zu werden.
Nichts in unserem Leben ist so sicher wie der Tod. Trotzdem werden die Themen Sterben und Trauern in in der Hektik des normalen Alltags häufig verdrängt, totgeschwiegen oder auf später verschoben.

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Buß- und Bettag - diese Gedenktage bieten viele Möglichkeiten, sich an Verstorbene zu erinnern, Trauer wieder aufleben zu lassen und sich grundsätzlich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.


 

Buchempfehlungen

 

Bauer, Jutta: Opas Engel

Großvaters Geschichten erzählen von großartigen Taten, brenzligen Situationen, Gefahren und höchster Not, von Trauer, Liebesglück und Lebensfreude. Am Ende eines gelebten Lebens gibt der alte Mann an seinen Enkel das Kostbarste weiter, das er zu geben hat: Liebe zum Leben und die unerschütterliche Zuversicht, dass das Leben es gut meint.

 

Eder, Ruth: Ich spür noch immer ihre Hand : Wie Frauen den Tod ihrer Mutter bewältigen

Ruth Eder beschreibt wie unterschiedlich Frauen den Tod der eigenen Mutter erleben. Ihre einleitenden und abschließenden Worte umrahmen die persönlichen Beiträge von fünfzehn betroffenen Frauen. Beeindruckend sind diese Protokolle, im Hinblick auf die Verschiedenartigkeit gelebter Mutter-Tochter-Beziehungen. Ruth Eder zeigt uns mit ihrem Buch, dass egal welches Verhältnis zwischen Mutter und Tochter auch geherrscht haben mag, ob distanziert oder herzlich, vertraut oder fremd, der Abschied von der Mutter jede Tochter zutiefst erschüttert.

 

Fynn: Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna

Anna liebt einfach alles und alle lieben Anna, diesen naseweisen Fratz, denn niemand weiß so gut wie sie, was das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und die Liebe, das Lachen und die Angst, Freude und Trauer. Auch die kompliziertesten Dinge zwischen Himmel und Erde werden aus Annas Sicht ganz einfach.

 

Grollman, Earl A.: Laß deiner Trauer Flügel wachsen : wenn man von einem lieben Menschen Abschied nehmen muß

Wenn man einen lieben Menschen verliert, ist die Trauer voll starker und verwirrender Gefühle. Einfühlsam und behutsam schenken diese Texte Hoffnung. Ein Buch, das Menschen hilft, ihre Trauer zu wandeln und neue Lebensenergien zu finden.

 

Grün, Anselm: Bis wir uns im Himmel wiedersehen

Zeit der Trauer, Zeit des Werdens. Der Abschied von einem geliebten Menschen scheint auch für Trauernde das Ende des eigenen Lebens zu sein. Die Zeit danach ist schwer. Pater Anselm kennt aus seiner eigenen Erfahrung als Seelsorger diesen Schmerz. Durch seine Anteil nehmenden und tröstenden Worte finden Trauernde in diesem Buch eine Hilfestellung, um ihren Verlust zu verarbeiten und zum Leben zurückzukehren.

 

Hinrichs, Meike: Künnas Reise

Warum fängt alles an, nur damit es dann aufhört? Künna hat Bekanntschaft mit dem Tod gemacht und begreift nicht. Darum macht sie sich auf den Weg, um eine Antwort auf ihre Frage zu finden. Am Ende ihrer Suche ist sie um viele Erkenntnisse und einen guten Freund reicher. Ein Märchen, das Kindern verstehen hilft, wie untrennbar Leben und Tod miteinander verbunden sind.

 

Kaltenböck, Andrea: Liebe Lisa : Briefe einer Mutter an ihr totes Baby

In ihren Briefen durchlebt Andrea Kaltenböck noch einmal das Schöne und Schwere während des kurzen Lebens ihres Babys und die Zeit nach Lisas Tod. Das Anliegen der Autorin ist es, Müttern und Vätern in vergleichbaren Situationen Mut zu machen, zu ihrer Trauer und ihrem Schmerz zu stehen und den Schicksalsschlag auch als Chance eines Reifungsprozesses zu erkennen.

 

Picardie, Ruth: Es wird mir fehlen, das Leben

Von der Diagnose Krebs bis zum Tod beschreibt eine junge Frau ihren letzten Lebensabschnitt: "Die Zukunft wird auch ohne mich auskommen. Okay, Matt gießt nie den Garten, so dass die Wisteria kaum das nächste Jahrhundert erleben dürfte. Außerdem steht er nie nachts auf, um die Kinder wieder zuzudecken, aber in einem Haus mit Zentralheizung ist ja noch keiner vor Kälte gestorben. Ansonsten, denke ich, wird das Leben weitergehen wie immer. Nur es wird mir so fehlen."

 

Schmatz, Franz: Zeit zu leben : Lebenskostbarkeiten aus 25 Jahren Lebens- und Sterbebegleitung

Lebenshilfen gibt es heute viele. Dieses Buch bietet Lebenskostbarkeiten und Lebenshilfen an, die Franz Schmatz in 25 Jahren Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen geschenkt bekommen bzw. mit ihnen erfahren hat. Sie sind nicht in der Theorie entworfen wurden, sondern aus kommen aus dem Leben und zeigen, wie Leben trotz aller Widerwärtigkeiten gelingen kann und laden ein, rechtzeitig mit dem Leben zu beginnen.

 

Schenk, Herrad: Das Haus, das Glück und der Tod

Herrad Schenk erzählt von der Ein Paar in mittleren Jahren kauft nach einem eher ruhelosen Leben ein altes, denkmalgeschütztes Bauernhaus im Markgräfler Land und restauriert dieses liebevoll in Erinnerung an seine jahrhundertealte Geschichte. Das Unternehmen droht den beiden über den Kopf zu wachsen und sie in den Ruin zu treiben. Doch sie bestehen den Kampf mit Architekten, Handwerkern, Behörden und Banken - doch das gemeinsame Glück aber währt nur kurz...

 

Foto Herbststimmung: Maria Lanznaster

Die Themenschwerpunkte der vergangenen Monate finden Sie unter Archiv.

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zuletzt aktualisiert: 15.5.2018  |  URL dieser Frameseite: http://www.goldwoerth.bvoe.at