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Themenschwerpunkt



Das Gebet ist der Atem der Seele. Foto: Maria Bosin / pixelio.de

Das Gebet ist der Atem der Seele

Das Gebet ist eine zentrale Handlung in fast allen Religionen der Welt. Durch das Gebet nimmt der Mensch Kontakt auf zum tragenden Grund seines Lebens. "Dankbar oder flehend, voller Jubel oder ratlos, mit kunstvoll formulierten Gebeten oder im Leid verstummt, stellt sich der Mensch vor Gott", so formuliert Caritas Rektor Ernst Bräuer die unzähligen Ausdrucksformen des Gebetes.
In der Fastenzeit stellen wir in der Bibliothek einen Literatur-Schwerpunkt zum Thema Gebet zusammen und laden Sie ein, auch wieder einmal im Regal mit den religiösen Büchern zu stöbern.

 

 

 

Buchempfehlungen:

Holl, Adolf : Om und Amen
eine universelle Kulturgeschichte des Betens

Adolf Holl hat eine universelle Kulturgeschichte des Betens verfasst, in der er das Beten als anthropologische Konstante untersucht. Sein Forschungsterrain sind die antiken Wallfahrtsorte rund ums Mittelmeer, die Tempelanlagen Indiens, christliche Klöster und japanische Meditationshallen. Sein Forschungsobjekt: Beten als Akt des Glaubens, das heilige Om, die Gebärde der gefalteten oder erhobenen Hände. Ein faszinierendes und detailreiches Buch, in dem auch Holls feinsinniger Humor nicht zu kurz kommt. Für alle, die Religion nicht mit Wellness verwechseln möchten - aber auch nicht mit Fanatismus.

 

Gebete der Dichter
große Zeugnisse aus 12 Jahrhunderten

Beeindruckende Zeugnisse der Gebetskultur :
- Anthologie und Gebetbuch
- Bedeutende Gebete der deutschsprachigen Literatur
- Exemplarische Dichtung aller Epochen
Die deutschsprachige Dichtung ist von Anfang an auch ein geistiger Raum der Religion gewesen. In allen Epochen verfassten Meister der Sprache Gebete, die Zeugnis des religiösen Geistes ihrer Zeit sind. Die Auswahl reicht von der frühmittelalterlichen Zeit, in der das Christentum die einzige geistig bestimmende Größe war, bis heute. Auch das 20. Jahrhundert, eine Epoche der Vieldeutigkeit und Unbestimmtheit, kennt eine - mannigfach gebrochene - Gebetskultur. Sie ist Ausdruck der auch heute fortdauernden Sehnsucht und Suche nach dem Göttlichen.

 

Carrel, Alexis : Lobet den Herrn
Gebet großer Dichter und Denker

Gebete großer Dichter und Denker aus eineinhalb Jahrtausenden, von Augustinus, Walther von der Vogelweide, Franz von Assisi, Thomas von Aquin, Francesco Petrarca, Katharina von Siena, Albrecht Dürer, Michelangelo, Martin Luther, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin, Heinrich von Kleist, Annette von Droste-Hülshoff, Eduard Mörike, Sören Kierkegaard, Theodor Fontane u.v.a.

"Das kräftigste Gebet ist das, das da hervorgeht aus einem ledigen Gemüt. je lediger dieses ist, desto würdiger und vollkommener ist das Gebet und das Werk. Das ist ein lediges Gemüt, das durch nichts verwirrt und an nichts gebunden ist."    Meister Eckehart

"Beten ist eine Erhebung des Herzens zu dem Absoluten, das an und für sich die Liebe ist und nichts für sich hat; die Andacht selber wird die Gewährung, die Bitte selber die Seligkeit ..."    Georg Wilhelm Friedrich Hegel

 

 

Foto betende Hände Maria Bosin / pixelio.de

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zuletzt aktualisiert: 15.5.2018  |  URL dieser Frameseite: http://www.goldwoerth.bvoe.at